Welche Kosten fallen beim Besitz von Gold an?

Die Investition in Gold ist zweifellos seit einigen Jahren eine der besten Möglichkeiten, um kurz-, mittel- und langfristig Gewinne zu erzielen. Allerdings sollte man wissen, welches die sinnvollste Art und Weise ist, in diesen Rohstoff zu investieren. Denn je nachdem, ob Sie sich dafür entscheiden, in physisches Gold zu investieren oder Gold mittels CFDs online zu handeln, fallen unterschiedliche Gebühren an. Nachfolgend einige detaillierte Informationen über die Kosten bei diesen beiden Varianten.

 

Die Kosten für die Lagerung von physischem Gold:

Wenn Sie physisches Gold lagern möchten, müssen Sie bei einer Bank ein spezielles Konto dafür eröffnen. Ein derartiges Konto ist selbstverständlich nicht kostenlos, sondern zieht bestimmte Gebühren nach sich. Es ist auch möglich, einen Tresor zu mieten, was jedoch noch teurer ist. 

Es gibt verschiedene Arten von Goldkonten, wie beispielsweise zugewiesene Konten, mit denen Gold in Form von Barren oder Münzen aufbewahrt werden kann, und die von der Bank verwaltet werden. In diesem Fall sind Sie zusätzlich verpflichtet, eine Versicherung abzuschließen. Diese Art der Goldlagerung verursacht mit die höchsten Kosten, da die Bank das gelagerte Gold nicht nutzen kann. 

Sie können sich auch für ein nicht zugewiesenes Konto entscheiden, bei dem die Gebühren niedriger sind, wobei die Bank jedoch im Gegenzug das Recht hat, Ihr Gold für mehr oder weniger riskante Finanzgeschäfte zu nutzen.

 

Die Gebühren beim Trading von Gold:

Wenn Sie in Gold investieren möchten, ohne solche Verwaltungsgebühren zu bezahlen, ist der Onlinehandel mit diesem Rohstoff eine der besten Möglichkeiten. Sie nutzen dann den Vermögenswert Gold und können von seinen ausgeprägten Preisfluktuationen profitieren, ohne physisches Gold besitzen zu müssen. Hierfür sind CFDs zweifellos das beste Medium, da sie die geringsten Kosten verursachen. 

Die Kosten beim Trading von Gold bei Onlinebrokern werden in Form von Spreads berechnet. Hierbei handelt es sich um einen Ausgabeaufschlag, den Sie bei Ihren Transaktionen zahlen müssen und der vom gehandelten Volumen abhängt. Generell gilt, dass diese Kosten viel geringer sind, als die Gebühren für die Lagerung von physischem Gold und dass sie zusätzlich den Vorteil bieten, in Abhängigkeit von Ihrem Investitionsprofil zu variieren. Ob Sie einen kleinen oder einen großen Betrag investieren, die Kosten sind transparent, proportional zu Ihren Transaktionen und im Voraus bekannt. 

Auf der anderen Seite ist zu beachten, dass die Spreads auf Gold bei den Onlinemaklern unterschiedlich sind. Vergleichen Sie daher die verschiedenen Angebote auf dem Markt, denn je weniger Gebühren Sie bezahlen müssen, umso höher fällt Ihr Gewinn letztendlich aus. Und über die sichere Lagerung Ihres Goldes müssen Sie sich keine Gedanken machen. 

Letztlich ist die Online-Investition in Gold die einfachste und wirtschaftlich interessanteste Methode, um von der Preissteigerung dieses Edelmetalls zu profitieren.